Bei der STÄWOG ist Ausbildung mehr als nur ein Einstieg ins Berufsleben – sie ist Teil der Unternehmenskultur. Im Gespräch mit dem STÄWOG Magazin berichten Geschäftsführer Sieghard Lückehe, Ausbildungsleiterin Patricia Skodzik sowie die Auszubildenden Jette Luisa Rieth und Süleyman Celik von Wertschätzung, Vielfalt und hohen Ansprüchen.
Skodzik kennt das Unternehmen seit über 40 Jahren und begleitet heute den Nachwuchs. Für sie ist die Ausbildung zur Immobilienkauffrau bzw. zum Immobilienkaufmann besonders, weil die Auszubildenden alle Bereiche kennenlernen – von der Finanzbuchhaltung über den Kundenkontakt bis hin zur Arbeit mit den Hausmeisterinnen und Hausmeistern.
Ein wichtiger Baustein ist der schulische Teil am Europäischen Bildungszentrum der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (EZB) in Bochum. Das EBZ gilt als anspruchsvoll und praxisnah; die Auszubildenden bestätigen das hohe Niveau. Für die STÄWOG ist entscheidend, dass sich die Vielseitigkeit des Unternehmens auch in der Ausbildung widerspiegelt. Genau das war für Jette Luisa Rieth ein Grund, sich zu bewerben. Süleyman Celik wechselte zur STÄWOG, weil ihm seine vorherige Ausbildung zu einseitig war und er nun mehr Abwechslung erlebt.
Die Ausbildung hat sich im Laufe der Jahre stark verändert: Auszubildende werden heute stärker eingebunden, bekommen mehr Freiräume und übernehmen eigene Projekte, etwa den Instagram-Auftritt oder Aktionen zur Nachwuchsgewinnung. Ziel der STÄWOG ist es, gute junge Menschen langfristig zu halten; viele frühere Auszubildende arbeiten heute in verantwortlichen Positionen. Gleichzeitig ist die Suche nach Bewerberinnen und Bewerbern schwieriger geworden. Neben Schulnoten zählen heute Persönlichkeit, Motivation und mehrere Perspektiven im Auswahlprozess. Um junge Menschen zu erreichen, setzt die STÄWOG stärker auf soziale Medien und öffentliche Präsenz.
Das EBZ in Bochum ergänzt diese Ausbildung ideal. Als größte Ausbildungsstätte für Immobilienkaufleute in Deutschland verbindet es Fachwissen, moderne Ausstattung, Praxisnähe und kommunikative Kompetenz. Die Auszubildenden wechseln regelmäßig zwischen Betrieb und Berufskolleg, knüpfen Kontakte in der Branche und bauen ihre Netzwerke auf. Für die STÄWOG bleibt Bochum deshalb ein zentraler Ort der beruflichen Entwicklung – und für den Nachwuchs eine wertvolle Erfahrung.